Schülerkunst bei der „artUP“ Speyer

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Junge Kunst aus dem Nikolaus-von-Weis-Gymnasium begeistert bei der „artUP“ in Speyer

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „artup“ in Speyer präsentierten Schülerinnen des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums ihre künstlerischen Arbeiten der Öffentlichkeit. Vertreten waren sowohl Werke aus dem Leistungskurs Kunst als auch aus dem Grundkurs 13.

Smilla Gauß, Samira Mathes und Nele König stellten großformatige Acrylgemälde auf Leinwand (60 x 80 cm) aus, die im Unterricht zum Thema Landschaftsmalerei entstanden sind. Im Mittelpunkt der Arbeiten standen insbesondere die Auseinandersetzung mit Licht und Schatten sowie experimentelle malerische Techniken im Umgang mit Acrylfarbe. Durch den Einsatz von Spachteltechniken, expressiven Farbgebungen und der bewussten Vermischung von Grundierung und Motiv entwickelten die Schülerinnen individuelle und eindrucksvolle Bildwelten.

Auch der Grundkurs 13 war mit kreativen Arbeiten vertreten. Marie Frey, Hannah Schön und Chiara Schuster gestalteten in der Technik des Stencil-Graffitis ein Triptychon mit dem Titel „Leistungsdruck“. Die auf Leinwand gesprühten Werke zeigen die Figuren Bart Simpson, Hello Kitty und Donald Duck im Umgang mit schulischem Stress und Leistungsanforderungen. Besonders eindrucksvoll war dabei die Verbindung verschiedener Materialien: Die Arbeiten wurden mit Originalausschnitten aus Kursarbeiten ergänzt und erhielten dadurch eine persönliche und gesellschaftskritische Ebene.

Für diese experimentelle Mischtechnik beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht unter anderem mit Werken des regional bekannten Künstlers Buju, der ebenfalls bei der Ausstellung vertreten war. Besonders bereichernd war der direkte Austausch mit dem Künstler, der sich viel Zeit nahm, um mit den Schülerinnen und Schülern über Kunst, Techniken und kreative Prozesse ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung bot jungen Künstlerinnen und Künstlern eine besondere Plattform, ihre Werke außerhalb der Schule zu präsentieren und erste Erfahrungen im öffentlichen Ausstellungsbetrieb zu sammeln. Auch wenn die Räumlichkeiten teilweise etwas beengt waren, war die Teilnahme für alle Beteiligten eine wertvolle und inspirierende Erfahrung.

Wir danken den organisierenden Künstlerinnen und Künstlern herzlich für diese Möglichkeit und hoffen, auch im nächsten Jahr wieder Teil der „artup“ zu sein.

Franziska Weber


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