Vive la France!

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Was tun, wenn besondere Jahrestage im Januar liegen und Lockdown angeordnet ist? Das Nikolaus-von-Weis-Gymnasium erweist sich als findig und zelebriert die Liebe zum Nachbarland trotzdem.

Croissant, Pain au chocolat, Sandwich Jambon-Fromage – ja bitte, am besten in der Reihenfolge. So liest sich normalerweise die Speisekarte beim „Deutsch-Französischen Tag“ am Nikolaus-von-Weis-Gymnasium Speyer. Der 22. Januar stellt alljährlich eine Besonderheit im Schuljahr dar, berichten die drei Französischlehrerinnen Claudia Degott-Leitmeyer, Margit Muth und Anne Metzel. Und 2021?


Auch hier war im Corona-Jahr alles anders, aber die Tradition wurde beibehalten. Trotz aller Erschwernisse, trotz Fernunterrichts. Sie wurde am Freitag „besonders auch in den Französisch-Klassen und -Kursen im Online-Unterricht thematisiert“, wie Degott-Leitmeyer berichtet. So wurde auch über den historischen Anlass gesprochen, der hinter dem Termin steht: Am 22. Januar 1963 haben die beiden Regierungschefs Charles de Gaulle und Konrad Adenauer mit dem „Elyseé-Vertrag“ die deutsch-französische Freundschaft besiegelt.


Am „Niki“ wurde zum Jahrestag 2013 ein „Apfelbaum der Freundschaft“ gepflanzt, der inzwischen Früchte trägt. Das Speyerer Gymnasium berichtet darüber auch in einem Brief an seine Partnerschüler im Collège Sainte-Marie in Speyers französischer Partnerstadt Chartres. „Wir fühlen uns gerade an diesem Tag auch mit ihnen verbunden und warten sehnlichst darauf, unsere Austausche mit ihnen wieder aufzunehmen“, so Degott-Leitmeyer. Bis dahin heißt es abwarten – und von Frankreich träumen. Die leckere Küche erlaubt es, das Nachbarland auch sinnlich wahrzunehmen, und deshalb lieferte das „Niki“ zum Deutsch-Französischen Tag das entsprechende Backrezept gleich mit. Voilà: Crêpes nach Niki-Art.  Bon appétit!

Patrick Seiler

Mit freundlicher Genehmigung der Rheinpfalz Speyerer
Rundschau - Nr. 20, Montag, den 25. Januar 2021


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