Unser Besuch beim Bundesverfassungsgericht begann damit, dass wir mit dem Auto nach Karlsruhe gefahren sind. Von dort aus liefen wir gemeinsam zu unserem Treffpunkt vor dem Bundesverfassungsgericht.
Am Eingang mussten wir zunächst durch Sicherheitskontrollen, die mich teilweise an die Kontrollen an einem Flughafen erinnert haben. Dabei wurden unter anderem unsere Rucksäcke und Taschen kontrolliert. Nachdem wir die Sicherheitskontrolle passiert hatten, wurden wir von einer Mitarbeiterin des Bundesverfassungsgerichts begrüßt. Sie gab uns zunächst einen groben Überblick über das Bundesverfassungsgericht und erklärte uns einige wichtige Hintergründe. Dabei stellte sie uns auch die Gemäldewand mit den Porträts ehemaliger Richter vor, die einen ersten Eindruck von der Geschichte des Gerichts vermittelte.
Anschließend gingen wir in die erste Etage. Dort erhielten wir im Foyer weitere Informationen über die Arbeit der Presseangestellten. Danach betraten wir den eigentlichen Presseraum. Dort können Pressevertreter während laufender Gerichtsverfahren ihrer Arbeit nachgehen und über das Bundesverfassungsgericht, die jeweiligen Verfahren und deren Beschlüsse berichten. In diesem Raum sahen wir außerdem einen kurzen Film über das Bundesverfassungsgericht, durch den wir weitere Informationen über seine Aufgaben und Bedeutung erhielten.
Danach gingen wir in das zweite Obergeschoss, in dem sich die eigentlichen Räumlichkeiten des Bundesverfassungsgerichts befinden. Anschließend durften wir den Gerichtssaal betreten. Dort konnten wir uns selbst einen Eindruck von den Räumlichkeiten verschaffen und bekamen weitere Informationen über die Arbeit des Gerichts und die dort stattfindenden Verfahren.
Nach dem Besuch des Gerichtssaals war unsere offizielle Führung eigentlich beendet. Wir bekamen jedoch noch die Möglichkeit, das eigene Museum des Bundesverfassungsgerichts zu besichtigen. Dort konnten wir weitere Eindrücke sammeln. Zu sehen waren unter anderem Geschenke aus anderen Ländern, historische Gegenstände aus der Geschichte des Bundesverfassungsgerichts sowie kleinere Schriften und Informationen über dessen Entwicklung und Vergangenheit. Ich fand besonders interessant, dadurch nicht nur die aktuelle Arbeit des Gerichts, sondern auch einen Teil seiner Geschichte kennenzulernen.
Danach gingen wir noch kurz in den Besprechungsraum der Richter. Auch dort hingen Porträts verschiedener Richter, wodurch sich die bereits zuvor gesehene Gemäldewand noch einmal in einem anderen Zusammenhang zeigte.
Zum Abschluss durfte sich jeder von uns ein kleines Grundgesetz als Souvenir mitnehmen. Damit war unser Besuch im Bundesverfassungsgericht beendet.
Anschließend liefen wir noch gemeinsam in die Karlsruher Innenstadt. Dort aßen wir ein Eis und unterhielten uns noch eine Weile. Danach gingen wir schließlich getrennte Wege. Einige von uns machten sich auf den Heimweg, während andere noch etwas Zeit in der Karlsruher Innenstadt verbringen wollten.
Insgesamt fand ich den Besuch interessant, da wir die Möglichkeit hatten, einen Ort, über den man im Unterricht häufig spricht, einmal selbst zu sehen und einen konkreten Eindruck von den Räumlichkeiten und der Arbeit des Bundesverfassungsgerichts zu bekommen.







