Fahrten am NWG

01.02.20- 08.02.20

Wie jedes Jahr machte sich Anfang Februar eine Gruppe verrückter und mutiger Schneehasen auf den Weg Richtung Zillertal, um die Steilhänge Mayrhofens zu bezwingen. Dieses Jahr stand die Skifahrt unter einem bestimmten Motto „Eingeladen zum Skifahren“. Geprägt war die Woche von dem Kirchenlied „Eingeladen zum Fest des Glaubens“, welches anfangs von ein paar Jungs gesungen wurde und schließlich zum Hit der Woche wurde. Schnell kam die Idee auf das Lied ein wenig anzupassen. Somit dichtete man das Lied Vers für Vers um und das Endergebnis konnte sich echt singen lassen. Bevor die Busfahrt losgehen konnte, musste noch der zuvor eingekaufte Proviant verladen werden. Nachdem das ganze Gepäck im Bus verstaut war und jeder sich von seinen Eltern verabschiedet hatte, konnte es dann endlich losgehen. Eine Woche voller Spaß stand uns bevor. Die Stimmung im Bus stieg stetig und die ersten Après- Ski Hits wurden über die Musikbox abgespielt. Am Nachmittag angekommen, wurden die Zimmer bezogen und die Koffer ausgepackt. Abwechselnd kümmerten sich täglich Kleingruppen um das Frühstück und das Abendessen. Nun musste die erste Gruppe ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Auch in der Küche stand der Spaß an erster Stelle. So zogen wir beim Schneiden von Zwiebeln besser die Skibrille auf, um tränende Augen möglichst vermeiden zu können. Am Abend ließ man den Tag ausklingen und die zumeist lustigen Geschehnisse Revue passieren.

Am Sonntagmorgen um halb acht wurde gemeinsam gefrühstückt und die Rucksäcke gepackt, sodass wir anschließend um kurz vor neun Uhr im Skikeller unsere Skischuhe anzogen, den Helm aufsetzten  und mit Skiern in der Hand zu der Bushaltestelle vor unserem Haus liefen. Nach kurzer Wartezeit stiegen wir gemeinsam wie jeden Morgen in den Skibus, der uns zur Horbergbahn beförderte. Mit den Skipässen in der Tasche konnte es nun mit der Gondel Richtung Bergspitze gehen. Die Meute teilte sich in drei Gruppen, die jungfräulichen Skihasen, die gemütlichen Genießer und die gefürchteten Pistenteufel. Jeden Tag stürzte sich ein anderer Lehrer in das Abenteuer. Wir wilden Schneehasen wurden nicht nur von Frau Jaschek, Herrn Trützler und Frau Steigleiter begleitet, sondern auch Marlene unterstützte tatkräftig. Nach der ersten Einheit auf der Piste traf sich die ganze Truppe zum Mittagessen auf einer Hütte. Nach Germknödel, Käsespätzle und anderen Köstlichkeiten, gingen wir am Nachmittag auf eine weitere Erkundungstour des Skigebiets. Um den ersten gelungenen Skitag ausklingen zu lassen, kehrte die gesamte Mannschaft in die „Yeti- Bar“ ein. Mit dem Bus um 17.40 Uhr ging es für alle Après- Ski- Begeisterten in Feierlaune nach Hause. Das eingeteilte Küchenteam musste sich schon früher von der Bar verabschieden, sodass am Abend das „Perfekte Dinner“ bereit stand.  Einige vertrieben sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen, wie Poker oder Activity, andere suchten früh und müde ihre Betten auf, um für den nächsten Tag Kraft zu tanken.

Die nächsten Tage waren ein Kreislauf aus aufstehen, Ski fahren, Après- Ski, zu Abend essen und schlafen. Auch wenn diese Zeit sehr anstrengend war, so war sie doch auch mindestens genauso schön.
Ein Highlight hier war der gemeinsam Racletteabend. Auch wenn dadurch teilweise das Stromnetz überlastet war, konnten trotzdem alle den Abend genießen. Als Überraschungsnummer stand am Donnerstagabend für unsere Skianfänger die Skitaufe bevor. Nach knappen 200 Pistenkilometern mussten wir am Freitagabend die Heimreise antreten, doch dies verlief anfangs nicht so wie gedacht. Am letzten Skitag kollidierten zwei unserer Skihasen auf der Piste. Die Schmerzen am Rücken und Nacken waren zu heftig, sodass eine ärztliche Untersuchung anstand. So wurde noch am gleichen Tag einer der beiden Verletzen mit dem Helikopter in die Klinik gebracht. Nach ärztlicher  Begutachtung konnten zum Glück schlimmere Verletzungen am Rücken ausgeschlossen werden und am Abend traten wir gemeinsam die Heimreise an.
Gegen 3 Uhr nachts kamen wir in Speyer an, wo die müde Horde von ihren Liebsten empfangen wurden. Eine wunderschöne, lustige und anstrengende Woche ging zu Ende. Gemeinsam hatten wir eine super Zeit, die hoffentlich nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

Ihr seid echt eine tolle Gruppe!

Nach Köln - auf den Spuren der Römer

Wie Speyer ist auch Köln eine Gründung der Römer, die sich vor fast 2000 Jahren am Rhein niederließen- also ein lohnendes Ziel für die Exkursion der beiden Lateinlerngruppen der 8a und 8b. Während die Französischschüler ihre Austauschpartner in Chartres besuchten, brachen 30 Schülerinnen und Schüler der beiden 8. Klassen mit ihren Lateinlehrern Hrn. Dr. Nesemann (8a) und Hrn. Schlitz (8b) sowie mit Fr. Nürck für drei Tage (27.-29.3.2019) auf, um die Spuren der Römer in der einstigen Colonia Claudia Ara Agrippinensium zu erkunden. Unser ideal gelegener Ausgangspunkt war die Jugendherberge in Deutz, direkt gegenüber der Hohenzollernbrücke und damit dem Kölner Dom gelegen. Natürlich standen die Highlights des römischen Köln zunächst im Mittelpunkt, das Römisch-Germanische Museum mit seinem berühmten Grabbau des Poblicius und das Praetorium (Statthalterpalast), dessen beeindruckende Überreste man in einem unterirdischen Ausstellungsbereich abschreiten kann; in direkter Nachbarschaft dazu war auch ein original erhaltener römischer Abwasserkanal noch begehbar. Noch- denn nur einen Tag (!) nach unserem Besuch wurden RGM und Praetorium wegen Umgestaltungen und Renovierung für lange Zeit geschlossen.

Natürlich aber kamen die Attraktionen des modernen Köln auch zu ihrem Recht- ein Besuch im Schokoladenmuseum durfte ebenso wenig fehlen wie eine Stadtrundfahrt per Bus, die einem das Gefühl für Kölns Ausdehnung, aber auch für seine Verkehrsprobleme vermittelte- und selbstverständlich gab es auch reichlich Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Den krönenden Abschluss unseres Besuchs bildete am Freitag die Führung durch das Wahrzeichen der Stadt, den Hohen Dom zu Köln, der während der Exkursion immer wieder unser weithin sichtbarer Treffpunkt gewesen war. „Hey Kölle - Du bes e Jeföhl"- wir haben unser Gefühl für Köln entdeckt und werden gerne wiederkommen.

"Wenn bei Capri die rote Sonne..." - Impressionen einer Studienfahrt des Jahrgangs 12 nach Süditalien

Sonntag, der 12.05.2018, 9 Uhr: Gemeinsam machen sich 29 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Fr. Panaggio und Hrn. Schäfer auf die Reise in das Land, in dem die Zitronen besonders gelb blühen.Auf dem Plan steht eine Studienreise für den Zwölfer-Jahrgang in den Süden Italiens und zum Golf von Neapel mit den Stationen Vesuv, Neapel, Pompeji, Phlegräische Felder, Pozzuoli, Cuma und Sorrent. Mit dem Bus geht's zunächst staufrei und recht zügig zum Stuttgarter Flughafen. Check-In, Flug, Ankunft, Warten auf das Gepäck (interessant, wie viele Runden ein Koffer auf dem Gepäckband drehen muss, bevor er genommen wird...), Finden des italienischen Busses und die Fahrt an einem auffälligen Berg vorbei ("Ist das der Vesuv?") in unsere als Bungalow-Feriendorf angekündigte Unterkunft in Piano di Sorrento verlaufen problemlos. Vor Ort enpuppen sich die Bungalows als Holzbaracken mit einfacher Ausstattung und einigen altersbedingten Schwächen. Gut, dass mit unserer Ankunft der klangvoll klingenden Feriensiedlung Fiori d'Arancio wenigstens ein Stern verliehen wird...So gestärkt machen wir uns am Abend als Gruppe unternehmungslustig auf den Weg, die nähere Gegend zu erkunden. Unser Ziel ist das Mittelmeer bei Sorrent, zu dem wir nach einem muskelstählenden Fußmarsch gelangen - allerdings nur für einen imposanten Blick über den Golf von Neapel mit einem oszillierenden Lichtermeer am fernen Ufer, da die Steilküste für uns an diesem Abend keinen Abstieg zulässt.Am nächsten Tag starten wir mit dem Bus auf unsere Tour mit den Stationen Phlegräische Felder, Pozzuoli und Cuma. Nach dem unvermeidlichen Stau um Neapel gelangen wir in das Gebiet, in dem es unübersehbare Zeichen für die Gefährlichkeit dieser Gegend und die unterirdischen gewaltigen Vulkantätigkeiten geben soll. Die Fahrt nach Cuma wird dann zu einer spannenden Zielsuchfahrt, bei der unser Fahrer Gino im Laufe der Kilometer mehrere (es dürften um die zwölf gewesen sein...) Passanten mit seinem Standardspruch "He, capo, scavi di Cuma?" anspricht, um auf den rechten Weg zu kommen. Dass Gino dabei den Bus auch im Mittagsverkehr auf einer Kreuzung anhält, um bei einer Gruppe von Straßenarbeitern, die mitten auf einer Kreuzung ohne weitere Absperrung den Teerbelag ausbessern, Auskunft einzuholen, gehört zu den vielen Besonderheiten des süditalienischen Verkehrsverhaltens.Immerhin beschert uns die Suche nach einer busgeeigneten Zufahrt zum Ausgrabungsgelände von Cuma die zweifache Durchfahrt durch den Bogen eines antik-römischen Aquädukts...Schließlich gelangen wir dann doch noch an den Ort unserer Bestimmung: In Fels gehauen führt ein laaaaaanger Gang zu dem Ort, an dem seit uralten Zeiten die Sibylle von Cumae Ratsuchenden ihr Orakel zukommen ließ. Auch die Überreste der zugehörigen Akropolis und der Tempelanlage sowie der romantische Blick auf das Mittelmeer mit den Inseln Procida und Ischia sind beeindruckend - und ein mutiger Handstand auf antikem Pfeilerrest ist ein zusätzlicher Hingucker.Eine gemütlich-abendliche Spielsession, bei der einige den Sitzplatz am flackernden Ofenfeuer nur allzugern besetzen, rundet den Tag ab.

Dienstag stehen Vesuv und Pompeji auf dem Programm. Eigentlich zwei Highlights der Fahrt, die es zu genießen gilt. Pompeji findet der Busfahrer mühelos, aber nach Verlassen des Busses gibt es einen wuchtigen Wolkenbruch mit Blitz und Donner. Aber im richtigen Moment klart der Himmel auf und es tröpfelt nur noch ab und zu, so dass wir durchnässt die Führung durch das antike Ruinenfeld von Pompeji starten. Und tatsächlich haben wir großes Glück mit unserer Reiseführerin, die uns mit ihren fachkundigen Ausführungen in bestem Deutsch unseren bemitleidenswerten Zustand innerhalb weniger Minuten vergessen lässt und unsere Aufmerksamkeit auf die Geschehnisse des Jahres 79 n.Chr. sowie die Deutung der Fundstücke lenkt. Die Zeit vergeht wie im Flug - und mit einem wegen der Verspätung neapolitanisch vor sich hin grummelnden Busfahrer geht's (ausnahmesweise staufrei) zurück zur Feriensiedlung.Nach dem Abendessen mit Seitenblicken auf das Europa-League-Finale macht sich eine kleine Gruppe auf den diesmal direkten Weg an den schwarzbesandeten Strand in Piano di Sorrento, während der Großteil der Gruppe den Abend in der campingplatzeigenen Taverne ausklingen lässt.Mittwochmorgen, Neapel wartet auf uns. Wir erkunden das unterirdische Neapel mit seinem antiken Wasserleitungssystem (enge Gänge!) und seiner Funktion als Bunker im Zweiten Weltkrieg, wir erfahren, dass der Boden Neapels noch manche Geheimnisse birgt, und lernen, dass in einem Wohnhaus vor wenigen Jahren die bemerkenswert umfangreichen Überreste eines römischen Theaters gefunden wurden.Denn schon steht die oberirdische Stadtführung an, bei der uns ein waschechter Neapolitaner in nicht enden wollender Begeisterung die Schönheiten seiner Stadt präsentiert und erklärt.Beachtlich ist nicht nur sein Erklärungsvermögen, sondern auch der Fußweg...Am Ende der Führung vom Dom über die Gasse mit den neapolitanischen Krippen durch die längste Einkaufsstraße Neapels vorbei an diversen Kirchen hin zum Rathaus und der Oper San Carlo erreichen wir nach einem Tagespensum von 19 Kilometern müden Fußes den Hafen mit dem dortigen Kastell.Erst der Ruf "Zeit, die Einkaufsmöglichkeiten Neapels zu erkunden!" lässt die Müdigkeit vergessen und verleiht ungeahnte neue Kräfte für die lang ersehnte Shoppingtour, nach der einige von uns die Rückfahrt in der wieder stark bevölkerten Circumvesuviana-Bahn mit vollen Taschen antreten.Wiederum findet sich nach dem Abendessen eine kleine Gruppe, die trotz plattgelaufener Füße doch noch den Gedanken, man müsse wenigstens ein Mal im Mittelmeer schwimmen gehen, verwirklichen möchte.Donnerstag, 'Arrivederci Italia': Eine kurze Schrecksekunde ergibt sich bei der Abfahrt, als der Bus mitten auf der vielbefahrenen Hauptstraße stehenbleibt und erst nach einigen Bemühungen des Fahrers (begleitet vom gewohnten neapolitanischen Grummeln) zur Weiterfahrt überredet werden kann. Zu den unvermeidlichen Klängen des alten Rudi-Schuricke-Schlagers "Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt..." gelangen wir zum Flughafen von Neapel.

M. Schäfer


Studienfahrt Lissabon

Im April 2017 machten sich 24 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Dr. Kerstin Weigl und Uwe Schulz auf, die Hauptstadt Portugals am Tejo zu erkunden.

Nach kurzem Flug von nicht einmal drei Stunden erreichte die Gruppe die sonnige Stadt am Tejo. Es ging dann sofort mit der Metro ins Hostel. Eine sehr schöne Anlage, hoch über dem Fluß gelegen, mit Blick auf die Brücke des 24. April, diese erinnert in ihrem Aussehen stark an die Golden Gate Bridge in San Francisco. Nach dem Einchecken fuhr die Gruppe mit der historischen Strassenbahn 28 durch die engen Gassen der Altstadt Alfama zum Castelo de São Jorge, von wo aus man einen fantastischen Blick über die ganze Stadt hat.

Am zweiten Tag besuchten wir weitere Highlights Lissabons: das Hieronymos-Kloster, das Entdecker-Denkmal und den Turm von Belém. Insbesondere das im manuelischen Stil erbaute Kloster war beeindruckend. Am Nachmittag erkundeten die Schülerinnen und Schüler auf eigene Faust die Stadt. Am Abend stand dann ein traditionelles Fado-Konzert mit portugiesischen Speisen auf dem Programm.

Am nächsten Vormittag ging es zum Museum Calouste Gulbenkian, einer weltberühmten Kunstsammlung. Von dort fuhren wir zur Kirche São Roque, diese besticht durch ihre Überfülle an goldenen Altaren. Einige Schüler erkundeten später den auf der anderen Seite des Tejo gelegenen Aussichtspunkt des Cristo Rei. Andere wiederum erkundeten die Altstadt Lissabons.

Am vorletzten Tag der Reise stand das Ozeanarium auf dem Programm. Dieses Aquarium liegt auf dem Gelände der Weltausstellung von 1998 und ist eines der größten Europas. Der letzte Nachmittag stand allen für Einkäufe zur Verfügung, denn am Freitagmorgen ging es zurück nach Frankfurt/Hahn. Eine ereignisreiche Woche war vorüber.

Für all diejenigen, die Lissabon selbst einmal erkunden wollen, folgt hier das Programm:

Adresse: Lisb‘on Hostel, Rua Ataíde 7A, 1200-034 Lisboa. Metro: Caís do Sodré

1. Tag: Hinflug. Rundgang Praça do Comércio (Hauptplatz am Fluß Tejo gelegen) und Innenstadt (Unterstadt).

Rundfahrt mit der Strassenbahn Eléctrico 28 zum Castelo de São Jorge, Besuch der Burganlage hoch über Lissabon.

2. Tag: Fahrt mit der Strassenbahn in den Stadtteil Belém. Dort Besichtigung des Hieronymos-Klosters, des Entdecker-Denkmals und des Turms von Belém. Außerdem kann man dort die berühmten Pastéis de Belém (Vanille-Törtchen) probieren.

Im Stadtteil Belém befinden sich auch das Kutschen- und das Strassenbahn-Museum.

3. Tag: Besuch des Museum Calouste Gulbenkian (Kunstsammlung). Metro: Praça de Espanha

Mit dem Elevador Santa Justa in die Oberstadt. Pause im „Café A Brasileira“ und Rundgang. Besuch der barocken Kirche „Igreja de São Roque“.

4. Tag: Fahrt zum Oceanarium auf dem Weltausstellungsgelände von 1998. Metro: Estação do Oriente. Rundgang durch die Altstadt Alfama.

5. Tag: Rückflug

Uwe Schulz und Dr. Kerstin Weigl

London and back again...

Having booked an early flight leaving for London at 6:30 in the morning, we had to get up in the middle of the night on Monday 24 April, 2017. We caught the bus to Frankfurt Hahn and spent about two hours passing all the security checks allowing us to leave Germany. Arriving in London tired and losing for a good snooze, we got immediately stuck in a traffic jam and it took us about three hours longer to get in to London as expected. We then managed to find our hostel however check-in was only from 2pm onwards so we spent some time eating and wandering around Soho Square. Dressed in our finest Sunday dresses and our black suites, we took off for Novello Theatre at about 7pm. Punctually the curtain dropped and the musical began. “Mamma Mia” was a great success - well worth the visit even being so tired as we were.
Not getting much of a good night’s sleep, we were out again early in the morning trying to find our way to Shakespeare’s Globe Theatre. Arriving a little late, we still had most of the tour to look forward to and some of us even got the chance to take part in a roleplay explaining how Shakespeare’s works used to be put across. As we were at the waterfront, it made sense to follow the Queen’s Walk. Afterwards we spent the afternoon sightseeing and shopping at our own leisure. In the evening we met up back at the Globe to stand watching a very modern and cool perfor-mance of “Romeo and Juliet”.

On Wednesday we all gathered in the lobby shortly after breakfast so as to walk down to Buckingham to watch the Changing of the Guards. Following this main tourist attraction, we went on a tour of the rest of London exploring not only the world famous “Eye” but also enjoying gorgeous views of Big Ben and Westminster Abbey. Sadly, it started to rain during our stroll along the riverside and many of us turned back for shelter at the hostel. 
The next day we actually got to sleep in a while - although this meant sacrificing breakfast for anyone wanting to sleep longer. So around two o’clock we headed for the British National History Museum which many of us enjoyed contrarily to our expectations. Before going to bed that night, we had dinner together and then packed our bags for the flight the next day. 
On the day of our departure, we left the hostel at 3am heading straight to the next underground station however finding it to have been locked up for the night, forcing us to think of alternatives quickly. Eventually we arrived at the bus stop with not a minute to spare. The rest of the journey proceeded as planned with no major incidence along the way. 
All in all we were very pleased with how everything turned out and would like to thank everyone involved in organising and planning the trip for us. A special thanks to Mrs. Bücklein and Mr. Kirschner. 
Oliver Dingley

Polizeieskorte und mehr an der Côte d’Azur
Studienfahrt Südfrankreich April 2017

Am frühen Montagmorgen stand uns um 6 Uhr eine vierzehnstündige Busfahrt durch die Schweiz und Italien nach Frankreich bevor. Unsere buntgemischte Gruppe bestand aus Schülern der Jahrgangsstufe 12, Frau Hagemeister-Kapp, Herrn Schnell als auch dem ehemaligen Schulleiter Herrn Dudenhöfer und dessen Frau. Natürlich haben wir uns alle sehr auf die Fahrt gefreut, jedoch hat sich die Begeisterung bei der frühen Abfahrt in Grenzen gehalten. Nach vielen Pausen waren wir am Abend letztendlich in Cannes angekommen, wo wir sofort von unseren zweistöckigen modernen Häuschen begeistert waren.
Nach dieser kurzen Nacht ging es für uns am Dienstagmorgen ohne Frühstück in die Innenstadt von Cannes. Dort meinte Herr Schnell, uns erst einmal mit leerem Magen durch die Altstadt zu führen, wobei wir unter anderem auch einen tollen Blick über die Stadt werfen konnten. Später bekamen wir dann genug Zeit, um das ersehnte Frühstück nachzuholen, die Stadt zu erkunden und das wunderschöne Wetter zu genießen. Begeistert waren wir vor allem von der langen Einkaufspassage, dem schönen Sandstrand und dem großen Yachthafen. Die in den letzten Jahren vor allem durch die Filmfestspiele bekannte südfranzösische Stadt, hat sich zu einem sehr sehenswerten Urlaubsort entwickelt.
Gegen Mittag setzen wir unsere Fahrt Richtung Grasse fort, wo wir vor Ort eine Führung in der Galimard Parfümerie bekamen. Dort bemühte sich die Madame sehr, uns die Welt der Düfte auf Deutsch näherzubringen. Kurz zuvor hatten wir im Deutschunterricht „Das Parfum“ von Patrick Süßkind gelesen, was ebenfalls hier in Grasse spielte. Nach dem Rundgang bekamen wir die Möglichkeit, verschiedene Düfte zu testen und sie anschließend zu kaufen, wobei wir erfahren haben, dass auch große Marken wie beispielsweise Hugo Boss ihren Duft hier einkaufen, welcher von begabten „Nasen“ kreiert wurde.
Da in unseren Wohnungen Küchen waren, planten wir nun einen Einkauf für das Abendessen. Unser Busfahrer war ein sehr spontaner Mann, der sich auch gerne mal der Stimme des Navigationsgerätes widersetzte und neue Routen erkundete, die uns eventuell auch zum Ziel führen könnten. Anstelle von 5 Minuten waren wir letztendlich 45 Minuten durch Grasse gefahren, um dann wieder am Ausgangspunkt vorbeizukommen. Die Aussage von Frau Hagemeister-Kapp hat diese Situation sehr gut beschrieben: „Bleibt bitte sitzen. Heute ist es schrecklich – HK“. Nachdem der Busfahrer in sehr engen Gassen lange Staus verursacht hatte, haben wir uns später noch die  Innenstadt von Grasse angesehen, wo wohl eher wir die Hauptattraktion der Bewohner waren.
Am darauffolgenden Tag sind wir nach dem Frühstück in den kleinen Ort Vallauris gefahren, in dem Pablo Picasso während der 1950er Jahre gelebt und gearbeitet hat.
Die Straßenschilder dienten auch heute in den Augen des Busfahrers wohl nur zur Verschönerung des Straßenbildes, was an diesem Tag darin endete, dass er mit dem ungefähr 20 Tonnen schweren Bus, am Hang, in eine für Fahrzeuge bis 3,5 t beschränkte Zone fuhr.
Es dauerte nicht lange, bis wir trotz einiger Weiterfahrversuche in der schmalen Straße feststeckten, was dann mit einem verkratzen Außenspiegel endete. Zu allem Überfluss erschien nach kurzer Zeit die Polizei. Nach dem Wendemanöver, welches unseren Adrenalinspiegel bis zur obersten Grenze steigen ließ, bekamen wir zur Sicherheit einen Polizeieskorte.
Am Ziel angekommen, besuchten wir das kleine Museum von Pablo Picasso und konnten hier einen Blick auf Picassos berühmtes Gemälde „Krieg und Frieden“ und weitere seiner Werke werfen.
Den gesamten Mittag verbrachten wir in Monaco, wo uns Zeit zur freien Verfügung gestellt wurde. Dies ist die Stadt der Schönen und der Reichen, der High-Society und der Promis.  Bei dem kleinen Stadtrundgang sahen wir neben dem königlichen Palast, dem Kasino Monte-Carlo und dem ozeanografische Museum auch die Rennstrecke von Monaco. Mit einem Regenschauer traten wir später wieder die Rückfahrt zum Hotel an.  
An einer Mautstelle legte der Busfahrer den Rückwärtsgang ein  und blieb mit dem bereits zerkratzten linken Außenspiegel an einem Pfosten hängen. Ohne einen weiteren Schaden schafften wir es schließlich im Hotel anzukommen, wo Herr Schnell sein handwerkliches Geschick bewies. Er reparierte den demolierten Spiegel soweit es ging mit Gaffaband, sodass wir die Fahrt am nächsten Tag noch fortsetzen konnten.
Der vierte Tag unserer Kursfahrt  führte uns in die Hafenstadt St.Tropez an der Côte d' Azur. Die Busfahrt dorthin verlief im Großen und Ganzen ohne Komplikation. Der Weg zur Altstadt war für viele von uns schon ein kleines Highlight, denn der Hafen, die kleinen Lokale und Souvenirgeschäfte verleihen der Stadt ein besonderes Flair.Das Wetter war jedoch nicht ganz so schön und bei Sonnenschein hätte die Stadt sicherlich noch einmal eine andere Atmosphäre ausgestrahlt.
Schon während der Fahrt haben wir alle mitbekommen, dass es offensichtlich Probleme mit dem Reiseführerunternehmen gab,jedoch sagte uns kurzfristig eine nette Führerin zu. Die hochschwangere Frau meisterte ihren Job trotz der Umstände herrvorragend. Daraufhin durften wir die Stadt in kleinen Gruppen selbst erkunden. Im ersten Moment waren wir alle etwas unbeholfen, da wir uns natürlich nicht auskannten. Doch nach einiger Zeit hatten wir ein paar Straßen entdeckt, die mit kleinen Boutiquen,Cafes und Restaurants übersät waren. Wir konnten unserem Kaufrausch also freien Lauf lassen, soweit der Geldbeutel das zu gelassen hat. Gegen Nachmittag trafen wir uns alle wieder auf dem Touristenparkplatz, um uns auf den Heimweg zu machen.
Der nächste Tag war schon der Tag der Abreise. Nach dem letzten Frühstück wurde der Bus mit dem Gepäck gefüllt und um 9.00 Uhr begann die Rückahrt. Um die Pausen des Busfahrers einzuhalten, machten wir in der französischen Stadt Orange mit dem Amphitheater eine größere Pause. Die meisten schlenderten ein wenig durch die Straßen, um sich die Füße zu vertreten. Andere wiederum setzten sich in ein Cafe ,um noch einmal eine letzte richige französiche Mahlzeit zu genießen. Der Rest der Fahrt verlief eher ruhig. Nach 14 Stunden hatten wir dann jedoch alle genug vom Busfahren(vom Busfahrer) und wir waren froh, sicher und gesund wieder in unserer Heimatstadt Speyer angekommen zu sein.

Lara Berlinghof, Emma Sohn und Amélie Wirth

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