Fahrten am NWG

Studienfahrt Lissabon

Im April 2017 machten sich 24 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Dr. Kerstin Weigl und Uwe Schulz auf, die Hauptstadt Portugals am Tejo zu erkunden.

Nach kurzem Flug von nicht einmal drei Stunden erreichte die Gruppe die sonnige Stadt am Tejo. Es ging dann sofort mit der Metro ins Hostel. Eine sehr schöne Anlage, hoch über dem Fluß gelegen, mit Blick auf die Brücke des 24. April, diese erinnert in ihrem Aussehen stark an die Golden Gate Bridge in San Francisco. Nach dem Einchecken fuhr die Gruppe mit der historischen Strassenbahn 28 durch die engen Gassen der Altstadt Alfama zum Castelo de São Jorge, von wo aus man einen fantastischen Blick über die ganze Stadt hat.

Am zweiten Tag besuchten wir weitere Highlights Lissabons: das Hieronymos-Kloster, das Entdecker-Denkmal und den Turm von Belém. Insbesondere das im manuelischen Stil erbaute Kloster war beeindruckend. Am Nachmittag erkundeten die Schülerinnen und Schüler auf eigene Faust die Stadt. Am Abend stand dann ein traditionelles Fado-Konzert mit portugiesischen Speisen auf dem Programm.

Am nächsten Vormittag ging es zum Museum Calouste Gulbenkian, einer weltberühmten Kunstsammlung. Von dort fuhren wir zur Kirche São Roque, diese besticht durch ihre Überfülle an goldenen Altaren. Einige Schüler erkundeten später den auf der anderen Seite des Tejo gelegenen Aussichtspunkt des Cristo Rei. Andere wiederum erkundeten die Altstadt Lissabons.

Am vorletzten Tag der Reise stand das Ozeanarium auf dem Programm. Dieses Aquarium liegt auf dem Gelände der Weltausstellung von 1998 und ist eines der größten Europas. Der letzte Nachmittag stand allen für Einkäufe zur Verfügung, denn am Freitagmorgen ging es zurück nach Frankfurt/Hahn. Eine ereignisreiche Woche war vorüber.

Für all diejenigen, die Lissabon selbst einmal erkunden wollen, folgt hier das Programm:

Adresse: Lisb‘on Hostel, Rua Ataíde 7A, 1200-034 Lisboa. Metro: Caís do Sodré

1. Tag: Hinflug. Rundgang Praça do Comércio (Hauptplatz am Fluß Tejo gelegen) und Innenstadt (Unterstadt).

Rundfahrt mit der Strassenbahn Eléctrico 28 zum Castelo de São Jorge, Besuch der Burganlage hoch über Lissabon.

2. Tag: Fahrt mit der Strassenbahn in den Stadtteil Belém. Dort Besichtigung des Hieronymos-Klosters, des Entdecker-Denkmals und des Turms von Belém. Außerdem kann man dort die berühmten Pastéis de Belém (Vanille-Törtchen) probieren.

Im Stadtteil Belém befinden sich auch das Kutschen- und das Strassenbahn-Museum.

3. Tag: Besuch des Museum Calouste Gulbenkian (Kunstsammlung). Metro: Praça de Espanha

Mit dem Elevador Santa Justa in die Oberstadt. Pause im „Café A Brasileira“ und Rundgang. Besuch der barocken Kirche „Igreja de São Roque“.

4. Tag: Fahrt zum Oceanarium auf dem Weltausstellungsgelände von 1998. Metro: Estação do Oriente. Rundgang durch die Altstadt Alfama.

5. Tag: Rückflug

Uwe Schulz und Dr. Kerstin Weigl

London and back again...

Having booked an early flight leaving for London at 6:30 in the morning, we had to get up in the middle of the night on Monday 24 April, 2017. We caught the bus to Frankfurt Hahn and spent about two hours passing all the security checks allowing us to leave Germany. Arriving in London tired and losing for a good snooze, we got immediately stuck in a traffic jam and it took us about three hours longer to get in to London as expected. We then managed to find our hostel however check-in was only from 2pm onwards so we spent some time eating and wandering around Soho Square. Dressed in our finest Sunday dresses and our black suites, we took off for Novello Theatre at about 7pm. Punctually the curtain dropped and the musical began. “Mamma Mia” was a great success - well worth the visit even being so tired as we were.
Not getting much of a good night’s sleep, we were out again early in the morning trying to find our way to Shakespeare’s Globe Theatre. Arriving a little late, we still had most of the tour to look forward to and some of us even got the chance to take part in a roleplay explaining how Shakespeare’s works used to be put across. As we were at the waterfront, it made sense to follow the Queen’s Walk. Afterwards we spent the afternoon sightseeing and shopping at our own leisure. In the evening we met up back at the Globe to stand watching a very modern and cool perfor-mance of “Romeo and Juliet”.

On Wednesday we all gathered in the lobby shortly after breakfast so as to walk down to Buckingham to watch the Changing of the Guards. Following this main tourist attraction, we went on a tour of the rest of London exploring not only the world famous “Eye” but also enjoying gorgeous views of Big Ben and Westminster Abbey. Sadly, it started to rain during our stroll along the riverside and many of us turned back for shelter at the hostel. 
The next day we actually got to sleep in a while - although this meant sacrificing breakfast for anyone wanting to sleep longer. So around two o’clock we headed for the British National History Museum which many of us enjoyed contrarily to our expectations. Before going to bed that night, we had dinner together and then packed our bags for the flight the next day. 
On the day of our departure, we left the hostel at 3am heading straight to the next underground station however finding it to have been locked up for the night, forcing us to think of alternatives quickly. Eventually we arrived at the bus stop with not a minute to spare. The rest of the journey proceeded as planned with no major incidence along the way. 
All in all we were very pleased with how everything turned out and would like to thank everyone involved in organising and planning the trip for us. A special thanks to Mrs. Bücklein and Mr. Kirschner. 
Oliver Dingley

Polizeieskorte und mehr an der Côte d’Azur
Studienfahrt Südfrankreich April 2017

Am frühen Montagmorgen stand uns um 6 Uhr eine vierzehnstündige Busfahrt durch die Schweiz und Italien nach Frankreich bevor. Unsere buntgemischte Gruppe bestand aus Schülern der Jahrgangsstufe 12, Frau Hagemeister-Kapp, Herrn Schnell als auch dem ehemaligen Schulleiter Herrn Dudenhöfer und dessen Frau. Natürlich haben wir uns alle sehr auf die Fahrt gefreut, jedoch hat sich die Begeisterung bei der frühen Abfahrt in Grenzen gehalten. Nach vielen Pausen waren wir am Abend letztendlich in Cannes angekommen, wo wir sofort von unseren zweistöckigen modernen Häuschen begeistert waren.
Nach dieser kurzen Nacht ging es für uns am Dienstagmorgen ohne Frühstück in die Innenstadt von Cannes. Dort meinte Herr Schnell, uns erst einmal mit leerem Magen durch die Altstadt zu führen, wobei wir unter anderem auch einen tollen Blick über die Stadt werfen konnten. Später bekamen wir dann genug Zeit, um das ersehnte Frühstück nachzuholen, die Stadt zu erkunden und das wunderschöne Wetter zu genießen. Begeistert waren wir vor allem von der langen Einkaufspassage, dem schönen Sandstrand und dem großen Yachthafen. Die in den letzten Jahren vor allem durch die Filmfestspiele bekannte südfranzösische Stadt, hat sich zu einem sehr sehenswerten Urlaubsort entwickelt.
Gegen Mittag setzen wir unsere Fahrt Richtung Grasse fort, wo wir vor Ort eine Führung in der Galimard Parfümerie bekamen. Dort bemühte sich die Madame sehr, uns die Welt der Düfte auf Deutsch näherzubringen. Kurz zuvor hatten wir im Deutschunterricht „Das Parfum“ von Patrick Süßkind gelesen, was ebenfalls hier in Grasse spielte. Nach dem Rundgang bekamen wir die Möglichkeit, verschiedene Düfte zu testen und sie anschließend zu kaufen, wobei wir erfahren haben, dass auch große Marken wie beispielsweise Hugo Boss ihren Duft hier einkaufen, welcher von begabten „Nasen“ kreiert wurde.
Da in unseren Wohnungen Küchen waren, planten wir nun einen Einkauf für das Abendessen. Unser Busfahrer war ein sehr spontaner Mann, der sich auch gerne mal der Stimme des Navigationsgerätes widersetzte und neue Routen erkundete, die uns eventuell auch zum Ziel führen könnten. Anstelle von 5 Minuten waren wir letztendlich 45 Minuten durch Grasse gefahren, um dann wieder am Ausgangspunkt vorbeizukommen. Die Aussage von Frau Hagemeister-Kapp hat diese Situation sehr gut beschrieben: „Bleibt bitte sitzen. Heute ist es schrecklich – HK“. Nachdem der Busfahrer in sehr engen Gassen lange Staus verursacht hatte, haben wir uns später noch die  Innenstadt von Grasse angesehen, wo wohl eher wir die Hauptattraktion der Bewohner waren.
Am darauffolgenden Tag sind wir nach dem Frühstück in den kleinen Ort Vallauris gefahren, in dem Pablo Picasso während der 1950er Jahre gelebt und gearbeitet hat.
Die Straßenschilder dienten auch heute in den Augen des Busfahrers wohl nur zur Verschönerung des Straßenbildes, was an diesem Tag darin endete, dass er mit dem ungefähr 20 Tonnen schweren Bus, am Hang, in eine für Fahrzeuge bis 3,5 t beschränkte Zone fuhr.
Es dauerte nicht lange, bis wir trotz einiger Weiterfahrversuche in der schmalen Straße feststeckten, was dann mit einem verkratzen Außenspiegel endete. Zu allem Überfluss erschien nach kurzer Zeit die Polizei. Nach dem Wendemanöver, welches unseren Adrenalinspiegel bis zur obersten Grenze steigen ließ, bekamen wir zur Sicherheit einen Polizeieskorte.
Am Ziel angekommen, besuchten wir das kleine Museum von Pablo Picasso und konnten hier einen Blick auf Picassos berühmtes Gemälde „Krieg und Frieden“ und weitere seiner Werke werfen.
Den gesamten Mittag verbrachten wir in Monaco, wo uns Zeit zur freien Verfügung gestellt wurde. Dies ist die Stadt der Schönen und der Reichen, der High-Society und der Promis.  Bei dem kleinen Stadtrundgang sahen wir neben dem königlichen Palast, dem Kasino Monte-Carlo und dem ozeanografische Museum auch die Rennstrecke von Monaco. Mit einem Regenschauer traten wir später wieder die Rückfahrt zum Hotel an.  
An einer Mautstelle legte der Busfahrer den Rückwärtsgang ein  und blieb mit dem bereits zerkratzten linken Außenspiegel an einem Pfosten hängen. Ohne einen weiteren Schaden schafften wir es schließlich im Hotel anzukommen, wo Herr Schnell sein handwerkliches Geschick bewies. Er reparierte den demolierten Spiegel soweit es ging mit Gaffaband, sodass wir die Fahrt am nächsten Tag noch fortsetzen konnten.
Der vierte Tag unserer Kursfahrt  führte uns in die Hafenstadt St.Tropez an der Côte d' Azur. Die Busfahrt dorthin verlief im Großen und Ganzen ohne Komplikation. Der Weg zur Altstadt war für viele von uns schon ein kleines Highlight, denn der Hafen, die kleinen Lokale und Souvenirgeschäfte verleihen der Stadt ein besonderes Flair.Das Wetter war jedoch nicht ganz so schön und bei Sonnenschein hätte die Stadt sicherlich noch einmal eine andere Atmosphäre ausgestrahlt.
Schon während der Fahrt haben wir alle mitbekommen, dass es offensichtlich Probleme mit dem Reiseführerunternehmen gab,jedoch sagte uns kurzfristig eine nette Führerin zu. Die hochschwangere Frau meisterte ihren Job trotz der Umstände herrvorragend. Daraufhin durften wir die Stadt in kleinen Gruppen selbst erkunden. Im ersten Moment waren wir alle etwas unbeholfen, da wir uns natürlich nicht auskannten. Doch nach einiger Zeit hatten wir ein paar Straßen entdeckt, die mit kleinen Boutiquen,Cafes und Restaurants übersät waren. Wir konnten unserem Kaufrausch also freien Lauf lassen, soweit der Geldbeutel das zu gelassen hat. Gegen Nachmittag trafen wir uns alle wieder auf dem Touristenparkplatz, um uns auf den Heimweg zu machen.
Der nächste Tag war schon der Tag der Abreise. Nach dem letzten Frühstück wurde der Bus mit dem Gepäck gefüllt und um 9.00 Uhr begann die Rückahrt. Um die Pausen des Busfahrers einzuhalten, machten wir in der französischen Stadt Orange mit dem Amphitheater eine größere Pause. Die meisten schlenderten ein wenig durch die Straßen, um sich die Füße zu vertreten. Andere wiederum setzten sich in ein Cafe ,um noch einmal eine letzte richige französiche Mahlzeit zu genießen. Der Rest der Fahrt verlief eher ruhig. Nach 14 Stunden hatten wir dann jedoch alle genug vom Busfahren(vom Busfahrer) und wir waren froh, sicher und gesund wieder in unserer Heimatstadt Speyer angekommen zu sein.

Lara Berlinghof, Emma Sohn und Amélie Wirth