Fahrten am NWG

Weimar 2021

Auf den Spuren von Goethe und Schiller

Exkursion Weimar 

In der letzten Schulwoche machten sich die 23 literaturbegeisterten Schülerinnen und Schüler des Deutsch-LK 11, begleitet von Frau Schreiber und Frau Mößner, auf zu einer Exkursion nach Weimar, um auf den Spuren von Goethe und Schiller zu wandeln. Neben einem Workshop zu Naturlyrik, der Besichtigung der Wohnhäuser der beiden Dichter sowie deren Grabstätte durfte auch ein Besuch in Goethes Stammlokal „Zum weißen Schwan“ nicht fehlen.

Inspiriert von der Exkursion verfasste eine Schülerin folgendes Gedicht:

 

An Frau Schreiber

 

Lange war‘n wir eingesperrt,

Fühlt sich fast an, schon verkehrt,

Endlich wieder mal zu leben,

statt nach leben nur zu streben.

 

In der allerletzten Woche,

passend zu Goethes Epoche,

machten Sie es für uns möglich,

weg zu fahren, weiter nördlich.

 

Durch den Park, durch die Natur,

was‘ne eindrucksvolle Tour.

Sahen Goethes Gartenhaus,

kamen endlich wieder raus.

 

Vieles, was wir gar nicht wussten,

brauchte uns auch mal zum Stutzen.

Für die Zeit ein großes Danke,

dass es gab fast kein Gezanke.

 

Ja, ich bin mir wirklich sicher,

uns‘re Köpfe sind jetzt frischer.

Nach der langen Zeit zuhause

war es eine schöne Pause.

 

Hat uns alle mehr vereint,

doch jetzt wird es wirklich Zeit,

Ferien, Ruhe und kein Frust,

auf eine Neues, dann im August.

 

Theresa

01.02.20- 08.02.20

Wie jedes Jahr machte sich Anfang Februar eine Gruppe verrückter und mutiger Schneehasen auf den Weg Richtung Zillertal, um die Steilhänge Mayrhofens zu bezwingen. Dieses Jahr stand die Skifahrt unter einem bestimmten Motto „Eingeladen zum Skifahren“. Geprägt war die Woche von dem Kirchenlied „Eingeladen zum Fest des Glaubens“, welches anfangs von ein paar Jungs gesungen wurde und schließlich zum Hit der Woche wurde. Schnell kam die Idee auf das Lied ein wenig anzupassen. Somit dichtete man das Lied Vers für Vers um und das Endergebnis konnte sich echt singen lassen. Bevor die Busfahrt losgehen konnte, musste noch der zuvor eingekaufte Proviant verladen werden. Nachdem das ganze Gepäck im Bus verstaut war und jeder sich von seinen Eltern verabschiedet hatte, konnte es dann endlich losgehen. Eine Woche voller Spaß stand uns bevor. Die Stimmung im Bus stieg stetig und die ersten Après- Ski Hits wurden über die Musikbox abgespielt. Am Nachmittag angekommen, wurden die Zimmer bezogen und die Koffer ausgepackt. Abwechselnd kümmerten sich täglich Kleingruppen um das Frühstück und das Abendessen. Nun musste die erste Gruppe ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Auch in der Küche stand der Spaß an erster Stelle. So zogen wir beim Schneiden von Zwiebeln besser die Skibrille auf, um tränende Augen möglichst vermeiden zu können. Am Abend ließ man den Tag ausklingen und die zumeist lustigen Geschehnisse Revue passieren.

Am Sonntagmorgen um halb acht wurde gemeinsam gefrühstückt und die Rucksäcke gepackt, sodass wir anschließend um kurz vor neun Uhr im Skikeller unsere Skischuhe anzogen, den Helm aufsetzten  und mit Skiern in der Hand zu der Bushaltestelle vor unserem Haus liefen. Nach kurzer Wartezeit stiegen wir gemeinsam wie jeden Morgen in den Skibus, der uns zur Horbergbahn beförderte. Mit den Skipässen in der Tasche konnte es nun mit der Gondel Richtung Bergspitze gehen. Die Meute teilte sich in drei Gruppen, die jungfräulichen Skihasen, die gemütlichen Genießer und die gefürchteten Pistenteufel. Jeden Tag stürzte sich ein anderer Lehrer in das Abenteuer. Wir wilden Schneehasen wurden nicht nur von Frau Jaschek, Herrn Trützler und Frau Steigleiter begleitet, sondern auch Marlene unterstützte tatkräftig. Nach der ersten Einheit auf der Piste traf sich die ganze Truppe zum Mittagessen auf einer Hütte. Nach Germknödel, Käsespätzle und anderen Köstlichkeiten, gingen wir am Nachmittag auf eine weitere Erkundungstour des Skigebiets. Um den ersten gelungenen Skitag ausklingen zu lassen, kehrte die gesamte Mannschaft in die „Yeti- Bar“ ein. Mit dem Bus um 17.40 Uhr ging es für alle Après- Ski- Begeisterten in Feierlaune nach Hause. Das eingeteilte Küchenteam musste sich schon früher von der Bar verabschieden, sodass am Abend das „Perfekte Dinner“ bereit stand.  Einige vertrieben sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen, wie Poker oder Activity, andere suchten früh und müde ihre Betten auf, um für den nächsten Tag Kraft zu tanken.

Die nächsten Tage waren ein Kreislauf aus aufstehen, Ski fahren, Après- Ski, zu Abend essen und schlafen. Auch wenn diese Zeit sehr anstrengend war, so war sie doch auch mindestens genauso schön.
Ein Highlight hier war der gemeinsam Racletteabend. Auch wenn dadurch teilweise das Stromnetz überlastet war, konnten trotzdem alle den Abend genießen. Als Überraschungsnummer stand am Donnerstagabend für unsere Skianfänger die Skitaufe bevor. Nach knappen 200 Pistenkilometern mussten wir am Freitagabend die Heimreise antreten, doch dies verlief anfangs nicht so wie gedacht. Am letzten Skitag kollidierten zwei unserer Skihasen auf der Piste. Die Schmerzen am Rücken und Nacken waren zu heftig, sodass eine ärztliche Untersuchung anstand. So wurde noch am gleichen Tag einer der beiden Verletzen mit dem Helikopter in die Klinik gebracht. Nach ärztlicher  Begutachtung konnten zum Glück schlimmere Verletzungen am Rücken ausgeschlossen werden und am Abend traten wir gemeinsam die Heimreise an.
Gegen 3 Uhr nachts kamen wir in Speyer an, wo die müde Horde von ihren Liebsten empfangen wurden. Eine wunderschöne, lustige und anstrengende Woche ging zu Ende. Gemeinsam hatten wir eine super Zeit, die hoffentlich nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

Ihr seid echt eine tolle Gruppe!

Nach Köln - auf den Spuren der Römer

Wie Speyer ist auch Köln eine Gründung der Römer, die sich vor fast 2000 Jahren am Rhein niederließen- also ein lohnendes Ziel für die Exkursion der beiden Lateinlerngruppen der 8a und 8b. Während die Französischschüler ihre Austauschpartner in Chartres besuchten, brachen 30 Schülerinnen und Schüler der beiden 8. Klassen mit ihren Lateinlehrern Hrn. Dr. Nesemann (8a) und Hrn. Schlitz (8b) sowie mit Fr. Nürck für drei Tage (27.-29.3.2019) auf, um die Spuren der Römer in der einstigen Colonia Claudia Ara Agrippinensium zu erkunden. Unser ideal gelegener Ausgangspunkt war die Jugendherberge in Deutz, direkt gegenüber der Hohenzollernbrücke und damit dem Kölner Dom gelegen. Natürlich standen die Highlights des römischen Köln zunächst im Mittelpunkt, das Römisch-Germanische Museum mit seinem berühmten Grabbau des Poblicius und das Praetorium (Statthalterpalast), dessen beeindruckende Überreste man in einem unterirdischen Ausstellungsbereich abschreiten kann; in direkter Nachbarschaft dazu war auch ein original erhaltener römischer Abwasserkanal noch begehbar. Noch- denn nur einen Tag (!) nach unserem Besuch wurden RGM und Praetorium wegen Umgestaltungen und Renovierung für lange Zeit geschlossen.

Natürlich aber kamen die Attraktionen des modernen Köln auch zu ihrem Recht- ein Besuch im Schokoladenmuseum durfte ebenso wenig fehlen wie eine Stadtrundfahrt per Bus, die einem das Gefühl für Kölns Ausdehnung, aber auch für seine Verkehrsprobleme vermittelte- und selbstverständlich gab es auch reichlich Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Den krönenden Abschluss unseres Besuchs bildete am Freitag die Führung durch das Wahrzeichen der Stadt, den Hohen Dom zu Köln, der während der Exkursion immer wieder unser weithin sichtbarer Treffpunkt gewesen war. „Hey Kölle - Du bes e Jeföhl"- wir haben unser Gefühl für Köln entdeckt und werden gerne wiederkommen.

"Wenn bei Capri die rote Sonne..." - Impressionen einer Studienfahrt des Jahrgangs 12 nach Süditalien

Sonntag, der 12.05.2018, 9 Uhr: Gemeinsam machen sich 29 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Fr. Panaggio und Hrn. Schäfer auf die Reise in das Land, in dem die Zitronen besonders gelb blühen.Auf dem Plan steht eine Studienreise für den Zwölfer-Jahrgang in den Süden Italiens und zum Golf von Neapel mit den Stationen Vesuv, Neapel, Pompeji, Phlegräische Felder, Pozzuoli, Cuma und Sorrent. Mit dem Bus geht's zunächst staufrei und recht zügig zum Stuttgarter Flughafen. Check-In, Flug, Ankunft, Warten auf das Gepäck (interessant, wie viele Runden ein Koffer auf dem Gepäckband drehen muss, bevor er genommen wird...), Finden des italienischen Busses und die Fahrt an einem auffälligen Berg vorbei ("Ist das der Vesuv?") in unsere als Bungalow-Feriendorf angekündigte Unterkunft in Piano di Sorrento verlaufen problemlos. Vor Ort enpuppen sich die Bungalows als Holzbaracken mit einfacher Ausstattung und einigen altersbedingten Schwächen. Gut, dass mit unserer Ankunft der klangvoll klingenden Feriensiedlung Fiori d'Arancio wenigstens ein Stern verliehen wird...So gestärkt machen wir uns am Abend als Gruppe unternehmungslustig auf den Weg, die nähere Gegend zu erkunden. Unser Ziel ist das Mittelmeer bei Sorrent, zu dem wir nach einem muskelstählenden Fußmarsch gelangen - allerdings nur für einen imposanten Blick über den Golf von Neapel mit einem oszillierenden Lichtermeer am fernen Ufer, da die Steilküste für uns an diesem Abend keinen Abstieg zulässt.Am nächsten Tag starten wir mit dem Bus auf unsere Tour mit den Stationen Phlegräische Felder, Pozzuoli und Cuma. Nach dem unvermeidlichen Stau um Neapel gelangen wir in das Gebiet, in dem es unübersehbare Zeichen für die Gefährlichkeit dieser Gegend und die unterirdischen gewaltigen Vulkantätigkeiten geben soll. Die Fahrt nach Cuma wird dann zu einer spannenden Zielsuchfahrt, bei der unser Fahrer Gino im Laufe der Kilometer mehrere (es dürften um die zwölf gewesen sein...) Passanten mit seinem Standardspruch "He, capo, scavi di Cuma?" anspricht, um auf den rechten Weg zu kommen. Dass Gino dabei den Bus auch im Mittagsverkehr auf einer Kreuzung anhält, um bei einer Gruppe von Straßenarbeitern, die mitten auf einer Kreuzung ohne weitere Absperrung den Teerbelag ausbessern, Auskunft einzuholen, gehört zu den vielen Besonderheiten des süditalienischen Verkehrsverhaltens.Immerhin beschert uns die Suche nach einer busgeeigneten Zufahrt zum Ausgrabungsgelände von Cuma die zweifache Durchfahrt durch den Bogen eines antik-römischen Aquädukts...Schließlich gelangen wir dann doch noch an den Ort unserer Bestimmung: In Fels gehauen führt ein laaaaaanger Gang zu dem Ort, an dem seit uralten Zeiten die Sibylle von Cumae Ratsuchenden ihr Orakel zukommen ließ. Auch die Überreste der zugehörigen Akropolis und der Tempelanlage sowie der romantische Blick auf das Mittelmeer mit den Inseln Procida und Ischia sind beeindruckend - und ein mutiger Handstand auf antikem Pfeilerrest ist ein zusätzlicher Hingucker.Eine gemütlich-abendliche Spielsession, bei der einige den Sitzplatz am flackernden Ofenfeuer nur allzugern besetzen, rundet den Tag ab.

Dienstag stehen Vesuv und Pompeji auf dem Programm. Eigentlich zwei Highlights der Fahrt, die es zu genießen gilt. Pompeji findet der Busfahrer mühelos, aber nach Verlassen des Busses gibt es einen wuchtigen Wolkenbruch mit Blitz und Donner. Aber im richtigen Moment klart der Himmel auf und es tröpfelt nur noch ab und zu, so dass wir durchnässt die Führung durch das antike Ruinenfeld von Pompeji starten. Und tatsächlich haben wir großes Glück mit unserer Reiseführerin, die uns mit ihren fachkundigen Ausführungen in bestem Deutsch unseren bemitleidenswerten Zustand innerhalb weniger Minuten vergessen lässt und unsere Aufmerksamkeit auf die Geschehnisse des Jahres 79 n.Chr. sowie die Deutung der Fundstücke lenkt. Die Zeit vergeht wie im Flug - und mit einem wegen der Verspätung neapolitanisch vor sich hin grummelnden Busfahrer geht's (ausnahmesweise staufrei) zurück zur Feriensiedlung.Nach dem Abendessen mit Seitenblicken auf das Europa-League-Finale macht sich eine kleine Gruppe auf den diesmal direkten Weg an den schwarzbesandeten Strand in Piano di Sorrento, während der Großteil der Gruppe den Abend in der campingplatzeigenen Taverne ausklingen lässt.Mittwochmorgen, Neapel wartet auf uns. Wir erkunden das unterirdische Neapel mit seinem antiken Wasserleitungssystem (enge Gänge!) und seiner Funktion als Bunker im Zweiten Weltkrieg, wir erfahren, dass der Boden Neapels noch manche Geheimnisse birgt, und lernen, dass in einem Wohnhaus vor wenigen Jahren die bemerkenswert umfangreichen Überreste eines römischen Theaters gefunden wurden.Denn schon steht die oberirdische Stadtführung an, bei der uns ein waschechter Neapolitaner in nicht enden wollender Begeisterung die Schönheiten seiner Stadt präsentiert und erklärt.Beachtlich ist nicht nur sein Erklärungsvermögen, sondern auch der Fußweg...Am Ende der Führung vom Dom über die Gasse mit den neapolitanischen Krippen durch die längste Einkaufsstraße Neapels vorbei an diversen Kirchen hin zum Rathaus und der Oper San Carlo erreichen wir nach einem Tagespensum von 19 Kilometern müden Fußes den Hafen mit dem dortigen Kastell.Erst der Ruf "Zeit, die Einkaufsmöglichkeiten Neapels zu erkunden!" lässt die Müdigkeit vergessen und verleiht ungeahnte neue Kräfte für die lang ersehnte Shoppingtour, nach der einige von uns die Rückfahrt in der wieder stark bevölkerten Circumvesuviana-Bahn mit vollen Taschen antreten.Wiederum findet sich nach dem Abendessen eine kleine Gruppe, die trotz plattgelaufener Füße doch noch den Gedanken, man müsse wenigstens ein Mal im Mittelmeer schwimmen gehen, verwirklichen möchte.Donnerstag, 'Arrivederci Italia': Eine kurze Schrecksekunde ergibt sich bei der Abfahrt, als der Bus mitten auf der vielbefahrenen Hauptstraße stehenbleibt und erst nach einigen Bemühungen des Fahrers (begleitet vom gewohnten neapolitanischen Grummeln) zur Weiterfahrt überredet werden kann. Zu den unvermeidlichen Klängen des alten Rudi-Schuricke-Schlagers "Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt..." gelangen wir zum Flughafen von Neapel.

M. Schäfer


On Wednesday we all gathered in the lobby shortly after breakfast so as to walk down to Buckingham to watch the Changing of the Guards. Following this main tourist attraction, we went on a tour of the rest of London exploring not only the world famous “Eye” but also enjoying gorgeous views of Big Ben and Westminster Abbey. Sadly, it started to rain during our stroll along the riverside and many of us turned back for shelter at the hostel. 
The next day we actually got to sleep in a while - although this meant sacrificing breakfast for anyone wanting to sleep longer. So around two o’clock we headed for the British National History Museum which many of us enjoyed contrarily to our expectations. Before going to bed that night, we had dinner together and then packed our bags for the flight the next day. 
On the day of our departure, we left the hostel at 3am heading straight to the next underground station however finding it to have been locked up for the night, forcing us to think of alternatives quickly. Eventually we arrived at the bus stop with not a minute to spare. The rest of the journey proceeded as planned with no major incidence along the way. 
All in all we were very pleased with how everything turned out and would like to thank everyone involved in organising and planning the trip for us. A special thanks to Mrs. Bücklein and Mr. Kirschner. 
Oliver Dingley

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