Erfolge

Erster Landespreis im Fach Französisch

Wir gratulieren Marie Lüdtke, Klasse 9a zu ihrem Erfolg. Beim Bundeswettbewerb für Fremdsprachen hat sie in der Kategorie „Solo 8/9“  den ersten Landespreis im Fach Französisch erzielt. Sie musste Aufgaben bearbeiten, die über das in der Schule Geforderte hinausgehen und hat darin sehr gute Leistungen erzielt.

Wir sind stolz auf sie! 

ExperimenTEE: NWG – Chemiepreise 2016
31 Schülerinnen und Schüler des NWG im Schuljahr 2015/2016 im Landeswettbewerb „Leben mit Chemie“ erfolgreich

31 Schülerinnen und Schüler des Niklaus-von-Weis-Gymnasiums in Speyer haben - alleine oder in Teams - in der diesjährigen Wettbewerbsrunde des Landeswettbewerbs „Leben mit Chemie“ 29 praktische Arbeiten zum Thema Tee erstellt.

Für diese Arbeiten haben die Schüler in Eigenarbeit unterschiedliche Aufgaben rund um das Thema „Tee“ bearbeitet. Alles im Hinblick darauf, den perfekten, leckeren, eigenen Eistee zu kreieren. Zunächst wurden der Einfluss der Ziehdauer, der Wasserart und der Wassertemperatur sowie die Zugaben von Zitronensaft und Milch auf Aussehen und Geschmack von schwarzem Tee und Hagebuttentee mit Hibiskus als einzigem Zusatz untersucht. Nach der Analyse von Eisteepackungsangaben ging es dann an das Erstellen und Testen eigener Eisteekreationen. So wurden Zitroneneistee, Eistee-Milchshakes, Zitronen-Erdbeer-Eistee und mehr entwickelt, dekorativ präsentiert und verkostet. Dabei erkannten die Forscherinnen und Forschern vom NWG sehr schnell, dass ihre eigenen Kreationen mit deutlich weniger Zucker auskamen, als die käuflichen Eisteesorten. Zudem kam schnell die Erkenntnis, dass 13 Stück Würfelzucker in einem halben Liter Eistee zu viel für ein gesundes Getränk sind. Die eigenen Kreationen waren mit weniger Zucker, mindestens genauso lecker.

Im TEEorieteil erklärten die Jungforscher gekonnt die für den Geschmack relevanten Aspekte und rum den Eistee. So erkannten sie z.B., dass Zitronensaft in den Eistees den bitteren Geschmack des schwarzen Tees in säuerlich-herb abändert, dass sich zu viel Säuregeschmack wiederum mit Zucker kompensieren lässt und dass Milch ganz natürlich bei Säurezugabe gerinnt. Die wichtigste Erkenntnis hierbei war, dass sich sehr wohl aus schwarzem Tee und Milch, bzw. Sahne, sehr leckere, kalte Eistee-Milchshakes herstellen lassen. Auch wurde im TEEorieteil geklärt, dass der schwarze Tee aus den Blättern der Teepflanzen erzeugt wird, während Hagebuttentee mit Hibiskus aus Früchten der Hagebutten und Blüten des Hibiskus erstellt wird. Bei Früchtetees handelt es sich folglich nicht um Teepflanzen, sondern andere Pflanzen bzw. Pflanzenteile, aus denen man teeähnliche Aufgussgetränke zubereitet.

Interessant war außerdem die Erfahrung, dass mit Tee noch viel mehr geht. Lässt man einen Eisennagel über Nacht in schwarzem Tee stehen, so wird der Tee tiefdunkel, fast schwarz. Mit dieser Teetinte kann man bestens schreiben und z.B. Etiketten für die eigenen Eistees gestalten. Dagegen ließ sich mit Tee und Waschpulver kaum schreiben und die getrocknete Schrift war nur schwach erkennbar. Um eine Erleuchtung reicher wurden die Jungforscher, wenn sie anschließend auf einen solchen nicht lesbaren Textteil etwas Tee tropften – die perfekte Tee-Geheimtinte war erfunden.

Insgesamt wurden von den Schülerinnen und Schülern des NWGs zahlreiche Arbeiten abgegeben, die inhaltlich und in der Darstellung hervorragend gelungen sind. Die Arbeiten zeugen von einer großen Begeisterung, Sachverstand und experimentellem Geschick.

Für ihre Arbeiten erzielten die NWGler 13 Siegerurkunden, 11 Ehrenurkunden, darunter 2 Ehrenurkunden mit Buchpreis.

A. Nichtern 

Nachwuchsforscher des 8ter Jahrgangs des NWG im Landeswettbewerb „Leben mit Chemie“ erfolgreich

Warum keimen Samen nicht im Winter? Warum keimen Samen nicht im Tütchen? Aus wie vielen Blattfarbstoffen besteht eigentlich ein Blatt? Diese und weitere Fragen galt es im diesjährigen Landeswettbewerb „Leben mit Chemie“ zu lösen. Damit hieß es für viele rheinland-pfälzische Schülerinnen und Schüler: Auf geht’s mit der Projektarbeit!
Auch die Nachwuchsforscher der Klasse 8a/8b hatten beschlossen, sich diesen schwierigen Fragen zu stellen! Deshalb wurden über mehrere Wochen in Eigenarbeit zu Hause und gemeinsam in der Schule unterschiedliche Aufgaben rund um das Projektthema „Krasse Kresse!“ gelöst.
In der Rubrik „Kra(e)sse Kriterien“ erforschten die Schülerinnen und Schüler die perfekten Wachstumsbedingungen und wichtige Voraussetzungen für Kresse. Im Themenbereich der „Kra(e)sse Kraftbrühe“ erfolgte dann der direkte Vergleich mit Flüssigdünger. Hierbei wurde die Wirkung unterschiedlicher Verdünnungsstufen des Flüssigdüngers auf das Kressewachstum bestimmt und die Ergebnisse in einem Diagramm dargestellt. Interessant war dabei die Erkenntnis, dass die Düngung an den Pflanzenbedarf angepasst werden muss. Auf den Einsatz eines Flüssigdünngers getreu dem Motto „Viel hilft viel!“ reagierte die Kresse sehr empfindlich. Zuviel Dünger ist also für die Pflanzen schädlich. In der dritten Aufgabe „Kra(e)sse Grafik“ konnten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Rotkohlsaft als Indikator nachweisen, dass in Flüssigdünger Stickstoff-Verbindungen enthalten sein müssen. Im Anschluss wurde innerhalb des Unterrichts ein Blattextrakt hergestellt und eine Chromatographie damit durchgeführt. Die Chromatographie ist ein Verfahren zur Trennung von Stoffen in Stoffgemischen. Damit ließen sich die unterschiedlichen Farbstoffe aus dem Blattextrakt auftrennen. Hierbei konnten unter anderem orangene Carotinoide, grüne Chlorophylle und gelbe Xanthophylle identifiziert werden.

Spannend war abschließend der letzte Teil des Wettbewerbs. Hier sollten unsere Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher selbst ein kleines Stück Kunstrasen zusammenbauen. Dafür musste zuerst die Beschaffenheit eines Kunstrasens analysiert werden. Ihre neuen Erkenntnisse setzten die Schülerinnen und Schüler in einem eigenen, kreativ gestalteten Stück Kunstrasen um. Der Kunstrasen durfte anstelle des Bodens und der Grashalme aus geeigneten Materialien aus dem Haushalt (aber keine Pflanzen) bestehen. Vom Strohhalm- bis zum Zahnbürstenrasen war hier alles zu finden, was der Haushalt so hergab. 
Die Projektarbeiten sind der Klasse sehr gut gelungen. Die anschließende Teilnahme am Wettbewerb wurde den Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher freigestellt. Von 20 eingereichten Arbeiten erzielte die Klasse 8a/8b 13 Siegerurkunden, 6 Ehrenurkunden und eine Teilnehmerurkunde. Für ihre besonderen Leistungen wurde Aaron Fischer und Clara Oppinger zusätzlich mit einem Buchpreis ausgezeichnet.


A. Nichtern