Internationale Partnerschaften und Austausche

Austausch mit der Shaoxing No. 1 Highschool in Shaoxing

Im Herbst 2018 fuhren wieder 24 Schülerinnen und Schüler für zwei Wochen nach China. Dort besuchten wir unsere Partnerschule, die Shaoxing No. 1 Highschool in Shaoxing. Die beindruckenden Schulgebäude für etwa 3000 Schülerinnen und Schüler sind erst vor kurzem gebaut worden. Die Stadt Shaoxing, 250km südlich Shanghai gelegen, ist eine mittelgoße Stadt, die von Kanälen durchzogen ist, auch sind viele der Hauptstraßen mit Bäumen bestanden.

Nach einem langen Flug über Paris nach Shanghai und anschließender Busfahrt begann das Abenteuer China. So folgten wir dem Unterricht und Herr Schulz und Frau Dr. Weigl durften auch einmal die sehr disziplinierten chinesischen Schülerinnen und Schüler unterrichten. Ausflüge ins Umland, die von unserer Partnerschule organisiert wurden, vervollständigten das Programm.

Die zweite Woche in China stand unter dem Thema einer Rundreise. Nach einer eingehenden Stadtbesichtigung von Shanghai, ging es im Nachtzug nach Xi‘an, die Stadt der weltberühmten Terrakotta-Armee, aber auch die Muslim-Essstraße zog alle in ihren Bann. Wieder mit dem Nachtzug ging es weiter ins 1400 km entfernte Peking. Auch dort standen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: die Verbotene Stadt ebenso wie die Große Mauer. Auf einem Nachtmarkt konnte man sogar fritierte Skorpione essen.

Nach 14 Tagen voller Ereignisse, kulinarischer und kultureller Eindrücke, ging es zurück nach Speyer. Diese Reise wird allen Teilnehmern in tiefer Erinnerung bleiben.

Uwe Schulz

 

 

Nikolaus-von-Weis-Gymnasium: Neue Partnerschaft mit polnischer Schule in Gniezno

Sprachliche Barrieren? Die gab es beim Besuch der deutschen „Niki“-Delegation im polnischen Gniezno nicht, berichtet Dana Groß im Gespräch mit der RHEINPFALZ. „Die Kommunikationssprache war Englisch, außerdem hatten wir in der Gruppe drei Schüler, die Polnisch sprechen. Sie haben übersetzt, wenn wir mit Englisch nicht mehr weitergekommen sind“, sagt die Lehrerin. Am 13. Oktober war Groß, die am Speyerer Gymnasium Sport und Sozialkunde unterrichtet, mit 15 Schülern im Zug nach Polen gereist. Begleitet wurde die Gruppe von Groß’ pensioniertem Kollegen Adam Poplawski. Er hatte am NWG Oberstufenfahrten nach Breslau organisiert. Eine Partnerschaft mit einer polnischen Schule gab es bisher laut Groß jedoch nicht.

In die Wege geleitet wurde die Kooperation vom Freundeskreis Speyer-Gniezno. Seit 1992 pflegt Speyer eine Partnerschaft mit der polnischen Stadt rund 50 Kilometer östlich von Posen. Der Leiter der dortigen Privatschule „Prymus“, Dariusz Witkowski, hatte die Vorsitzende des Freundeskreises, Grazyna Bozena Brand, nach einer möglichen Schulpartnerschaft in Deutschland gefragt. „Daraufhin kam er im April zu einem Besuch nach Speyer“, berichtet Groß. Zusammen mit Margit Muth, der Mittelstufenverantwortlichen des NWG, seien Möglichkeiten zum Austausch besprochen worden. „Wir waren uns sehr schnell einig, dass wir es wagen“, so Groß.

Mit finanzieller Unterstützung des Deutsch-Polnischen Jugendwerks stellten die Verantwortlichen ein Projekt auf die Beine. Das Thema: „Ich baue meine Zukunftsstadt in 50 Jahren auf.“ Daran arbeiteten die deutschen und polnischen Schüler während ihrer gemeinsamen Woche in Gniezno vormittags. „Nachmittags stand meist etwas Kulturelles auf dem Programm, ein Besuch im Museum oder ein Ausflug nach Posen“, erklärt Groß.

Was ihre Schüler an Polen überrascht hat? „Dass der Lebensstandard dort sehr hoch ist und dass sie so offen empfangen wurden. Unsere Schüler haben sehr schnell Kontakte geknüpft“, so die Speyerer Lehrerin. Und das trotz des kleinen Altersunterschieds: Im Gegensatz zu den 15-, 16-jährigen Speyerern waren die polnischen Schüler, die an der Privatschule mit Schwerpunkt Fremdsprachen die siebte Klasse besuchen, erst um die 13 Jahre alt, berichtet Groß. Beim Abschied am vergangenen Sonntag seien Tränen geflossen.

Ein Besuch der Polen in Speyer ist für Mai 2020 geplant. Groß ist „absolut zuversichtlich“, dass die neue deutsch-polnische Partnerschaft sich langfristig etablieren wird. „Vielleicht wird es nicht jedes Jahr einen Austausch geben können, weil wir viele Projekte an der Schule haben, aber alle zwei Jahre ist realistisch.“

Mit Polen hat das Nikolaus-von-Weis-Gymnasium einen neuen Eintrag auf der Liste der Länder hinzugefügt, mit denen Speyerer Gymnasien Schüleraustausche anbieten. Bei ihm kommen China, Frankreich, England und Spanien dazu.

Von Anna Warczok

Die Rheinpfalz, Dienstag, 22. Oktober 2019

Partnerschaft mit Spalding in England

Ziele:

  • Sprachverbesserung
  • Die Wichtigkeit des Erlernens einer Fremdsprache erkennen
  • Land und Leute kennenlernen
  • sich in einem fremden Land zurechtfinden können
  • Freude an einer Fremdsprache haben / entdecken / entwickeln

Organisation:

  • Liste der Interessenten auf den neuesten Stand bringen
  • Auswahl der Interessenten
  • Gastfamilie finden
  • Flug und Transfer regeln
  • Ausflüge organisieren
  • Beachtung des finanziellen Rahmens
  • Informationselternabend


England Exchange Students Visit Germany 2017

The exchange students arrived by bus in Speyer on the 30th March at 06:00pm. After a warm welcome from the German students, the English exchange students went home with us. The next morning we met at school to go to Bingen by bus and went on a boot trip to a castle called “Rheinfels“. We learned a lot about the region and the castle. After that we went back to Speyer. During the weekend the exchange students stayed at their exchange families.

On Saturday was Adam´s birthday. That is why we wanted to do something special. So we went to Mainz. First we went to a flea market which was in a small street near our next location. The people on the flea market only sold books. It was really interesting to see and to skim through the old books there. After that we visited the Gutenberg Museum. There we saw in a cinema a film about Johannes Gutenberg and we learned how Johannes Gutenberg printed his books. The best thing in the museum was, that you can have a look at the first Bible which was printed by Johannes Gutenberg. About 10 minutes away from the Gutenberg Museum was the St. Stephan Cathedral. In the cathedral you can see the famous blue windows created by Marc Chagall. He finished this windows when he was 98 years old. In the evening when we were in Speyer again we went to a restaurant and after that we went to the Frühjahres Messe.

On the next day we visited Gimmeldingen and saw the beautiful almond blossoms on big trees. Gimmeldingen is a part of Neustadt and that is why we went to the Hambacher Castle. In there is a nice museum which also has audioguides in English. Our last spot for this day was the Friedensdenkmal in the Palatine Forest near Edenkoben. You have a nice view over Neustadt. On Monday the exchange students went with us to school. First they listened to a short speech from the headmaster Mr. Schlitz. The second lesson, subject German, the exchange students spent with us. In the break we brought them to their teachers. They had a guided tour through Speyer. We went back to our lessons till 12:30 pm. Then we walked from the school to the city where we had lunch together with our exchange students. We had some time to walk through Speyer with them. After that we went together to the mayor who told us something about Speyer. Afterwards we walked back to school. Most of us went, to a café and ate ice cream. After the delicious ice cream we played mini golf.

On our last day with the exchange students we met at the train station going to Heidelberg. The drive was not so long as I expected. We walked through the city to the Heidelberg Castle. When we arrived we had a guided tour through the castle. The exchange students had one in English and the German students got one in German. It was about 90 minutes. Thereafter we met the exchange students and went down to the city to have lunch. Then we had time to walk through the city in small groups for shopping or to see more of Heidelberg. At about 03:00pm we drove back to Speyer.

On 05th April at about 9 o´clock we said goodbye to our exchange students from England. It was a really nice week and I think most of us enjoyed the Exchange with England.

 

A report by Anne Klaus (9b)

Individualaustausch mit Schulen in Frankreich

Schüleraustausch Collège Ste. Marie, Chartres – Nikolaus-von-Weis Gymnasium, Speyer

Im März 2019 verbrachten 26 Schülerinnen und Schüler des Niki und drei Begleiter eine Woche in der Partnerstadt Speyers, in Chartres. Vom 20. bis 27. Mai 2019 erfolgt jetzt der Rückbesuch der französischen Schülergruppe unter der Begleitung von Frau Geneviève Dugast-Lambert, Frau Anne-Sophie Deuve und Herrn Pierre Bouard. Auf der deutschen Seite wird die Austauschbegegnung von Frau Margit Muth, Frau Claudia Degott-Leitmeyer und Herrn Uwe Schulz betreut.

Das Programm umfasst eine Rheinschifffahrt von Bingen nach St. Goarshausen und der Loreley und einen Besuch der Stadt Heidelberg. Nach einem Empfang im Rathaus werden die französischen Gäste durch die Stadt geführt. Das Wochenende steht für gemeinsame Unternehmungen in den Familien zur Verfügung bevor es am Montag nach Chartres zurück geht.


Élodie Rolland macht Lehrer-Austausch am „Niki“

Noch ein letztes Mal flaniert Élodie Rolland an ihrem vorletzten Tag in Speyer über die Maximilianstraße, schaut sich das Altpörtel an, trinkt einen letzten Kaffee in der Innenstadt. Und geht einkaufen. Ein paar Pfälzer Köstlichkeiten will sie für die Familie und ihre französischen Schüler mit nach Hause nehmen. „Das mit den frischen Brezeln wird aber schwer“, sagt die 31-jährige Lehrerin, die das Speyerer Nationalgebäck natürlich längst probiert hat und zumindest für die Fahrt noch ein paar frischgebackene Exemplare einpacken möchte. Noch gut 24 Stunden, dann wird sie im Auto Richtung Südfrankreich sitzen.

Französisch statt Deutsch

Dann sind auch die drei Wochen zu Ende, die die junge Frau aus der Ardèche als Austausch-Lehrerin in Speyer verbracht hat. „Die Zeit ging viel zu schnell vorbei“, sagt Rolland etwas wehmütig. Das Land Rheinland-Pfalz hat das Austauschprogramm zusammen mit der französischen Stadt Dijon – einer Mainzer Partnerstadt – in diesem Jahr ins Leben gerufen. Acht französische und acht deutsche Lehrkräfte haben daran teilgenommen und die Plätze getauscht. Für die junge Frau aus Frankreich, die mittlerweile in Lons-le-Saunier im Département Jura lebt, und am Lycée Jean Michel arbeitet, heißt das: Französisch und Sport unterrichten statt „nur“ Deutsch. Denn in Speyer hat sie eins-zu-eins fünf Klassen von ihrer Kollegin Degott-Leitmeyer übernommen.

„In Frankreich unterrichten Lehrer normalerweise nur ein Schulfach und hier habe ich zwei übernommen“, erklärt Rolland einen der größten Unterschiede zwischen dem deutschen und französischen Schulsystem. „Und der Sportunterricht war schon eine Herausforderung für mich“, sagt die 31-Jährige und lacht. Sie habe ihn dann kurzerhand ins Klassenzimmer verlegt und mit den Schülerinnen und Schülern französische Sportarten recherchiert. „Pétanque ist da natürlich das beste Beispiel. Aber wir haben natürlich auch über die Fußball-Nationalmannschaften der Männer und Frauen gesprochen.“

Ausflug nach Hambach

In Speyer war Rolland vor ihrem Austausch noch nie. „Ich bin mit meinem Freund am Wochenende vor dem ersten Schultag gekommen und habe mir erst einmal die Stadt angeschaut“, erzählt sie. „Speyer ist sehr schön und sehr gemütlich.“ Besonders gefallen habe ihr, dass es in der Domstadt so viel zu sehen gebe. Und auch darüber hinaus ist Rolland ein bisschen herumgekommen in den vergangenen Wochen. Zusammen mit den anderen Austausch-Lehrern hat sie unter anderem Neustadt, Bad Dürkheim, das Hambacher Schloss und Mainz besucht. „Hier hatte ich mehr Freizeit als in Frankreich.“

Das bringt Rolland gleich zum nächsten Unterschied zwischen den Schulsystemen der beiden Länder: „In Deutschland unterrichten die Lehrer 24 Stunden pro Woche, in Frankreich nur 18. Dafür dauern die Stunden in Frankreich 55 Minuten und keine 45.“ Anders sei in Deutschland auch, dass sich Lehrer hier an einen vorgegebenen Unterrichtsplan halten. „Das war am Anfang schon schwer für mich. In Frankreich muss ich alles alleine vorbereiten, habe aber auch mehr Themenfreiheit“, sagt Rolland. In Speyer habe ihr gut gefallen, dass die Schüler „so fit und motiviert seien“, weil die Schultage im Gegensatz zu denen in Frankreich nicht so lange sein.

Briefe für Schüler

Ihr Fazit nach drei Wochen Einblick in ein anderes Schulsystem: „Ein Mix aus deutschem und französischem System wäre gut.“ Dass der Austausch ihr letzter Besuch in Speyer gewesen sein wird, glaubt Rolland nicht. „Ich werde die deutsche Lebensart vermissen und habe viele gute Gründe gesehen, im nächsten Urlaub wiederzukommen.“ Erst will sie aber ein Stück Pfalz mit nach Frankreich nehmen. „Vielleicht kaufe ich noch etwas Wein und ein paar andere Köstlichkeiten.“ Auch an ihre Schüler zu Hause in Frankreich hat sie gedacht. Sie hatten vor Beginn des Austauschs deutsche Briefe an die Speyerer geschrieben. Die französischen Antwortschreiben hat Rolland schon sicher im Auto verstaut.

Rheinpfalz Montag, 11. Oktober 2021

Autorin: Anne Lenhardt

Spanien - eine Partnerschaft seit 2015

Seit 2015 hat das Nikolaus-von-Weis-Gymnasium eine Partnerschule in Spanien: das „Colegio La Inmaculada Padres Escolapios“ in Getafe/Madrid.

Der erste Besuch aus Spanien in Speyer erfolgte im März 2015, der Gegenbesuch in Getafe im September 2015.

Im Grundkurs 11 und 12 findet der Schüleraustausch mit der Schule „Colegio La Inmaculada Padres Escolapios“ in Getafe-Madrid statt. Auf dem Austauschprogramm stehen verschiedene abwechslungsreiche kulturelle Ausflüge in Madrid und Umgebung. Die Schüler/innen nehmen auch am Unterricht teil und wohnen bei Gastfamilien. 

Schüleraustausch mit Getafe-Madrid 2019

Vom 17. bis 24. September 2019 hat der fünfte Spanienaustausch mit der Schule „La Inmaculada Padres Escolapios“ in Getafe-Madrid stattgefunden.

Auf dem Programm standen abwechslungsreiche kulturelle Ausflüge in Madrid und Toledo: Besuch des Museo del Prado, Besuch der Kathedrale Almudena und Königspalast, Führung durch „Madrid de los Austrias“, Busfahrt zu den Sehenswürdigkeiten in Madrid, Führung durch das Bernabéu Fußballstadion und Führung durch Toledo.

Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler die Bürgermeisterin von Getafe-Madrid besucht und einen Rundgang in Getafe gemacht. Die Schülerinnen und Schüler nahmen auch am Unterricht teil und wohnten bei den Gastfamilien. Die Fahrt war sehr abwechslungsreich und erfolgreich.

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