Europaschule

Das NWG als „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz“ zertifiziert

Anerkennung für den großen Einsatz für Europa: Am 23. Februar 2016 wurde das Nikolaus-von-Weis-Gymnasium in einer Feierstunde im Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur zur „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz“ ernannt; das Zertifikat, das für zunächst fünf Jahre verliehen wird, überreichten Frau Staatssekretärin Raab und Herr Staatssekretär Beckmann an unsere achtköpfige Delegation, die unsere europabegeisterte Schule in Mainz vertrat. Neben unserer Schule erhielten neun weitere Schulen diese Auszeichnung, sechs Gymnasien, zwei Berufsbildende Schulen und eine Realschule Plus. Das NWG darf sich von nun an zu einem besonderen Netzwerk von 28 Schulen im Land zählen, die den europäischen Gedanken in besonderer Weise in ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit verwirklichen. Herr Staatssekretär Beckmann betonte in seinem Begleitschreiben, dass unsere Schule „aufgrund ihrer hervorragenden Bewerbung und der vielfältigen Maßnahmen und Projekte von einer Jury ausgewählt“ wurde. Die vielfältigen auf Europa bezogenen Initiativen, unsere Austauschaktivitäten, unser erweitertes Fremdsprachenangebot, die Verankerung der europäischen Idee in unserem Schulprofil - dies und vieles mehr haben die Jury überzeugt! Dementsprechend groß ist die Freude in unserer Schule, insbesondere bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Europaschule, die unsere Bewerbung mit großem Enthusiasmus vorangetrieben und fertiggestellt hat und dabei von der ganzen Schulgemeinschaft unterstützt und getragen wurde. Die Zertifizierung als „Europaschule“ ist eine verdiente Anerkennung dieses Engagements, und sie bringt auch die enge Verbundenheit mit den Menschen in Europa und auf der ganzen Welt zum Ausdruck, die unsere Schule prägt.
Europaschulen des Landes Rheinland-Pfalz

Integrationsfilm "Stand Up"

Im Englisch Unterricht der 10. Klasse wurde im Rahmen der Unterrichtseinheit "Stand Up" die Menschen- und Bürgerrechte sowie die Relevanz von Zivilcourage diskutiert, woraus ein Filmprojekt für mehr Respekt und Toleranz im Umgang miteinander entstand.

Zum Filminhalt: Ein Regisseur verlangt von seinen Akteuren, verbal gegen Minderheiten vorzugehen. Nach mehreren "missglückten" Versuchen, den Erwartungen des Regisseurs zu entsprechen, weigern sich die Schauspieler die vorgegebenen Textpassagen aufgrund ihres Inhaltes vorzutragen. Die Situation kippt und es entsteht ein Aufruf für Toleranz gegenüber Andersartigkeit.

Zwei Schüler haben die Szenen gedreht und geschnitten und der Film wird in der AG "Schule mit Courage" zur Präsentation verwendet.

Schulfest zum Thema Europa

Am 1. September 2017 fand am Nikolaus-von-Weis-Gymnasium ein Schulfest zum Thema "Europa" statt. Jeder Klasse hatte sich etwas zu diesem Thema überlegt und so präsentierten die fünften Klasse Spiele wie das Europa-Puzzle oder Flaggenraten. Es wurden aber ebenfalls viele kulinarische Köstlichkeiten geboten, von schwedischen Zimtschnecken über spanische Tortillas. Für jeden war etwas dabei und nebenbei lernte mal viele Fakten über Europa kennen.

Zombieland Europe

Das Projekt „Zombieland Europe“ des Europahauses Bad Marienberg wurde ausschließlich an Europaschulen beworben und hatte ein einwöchiges Programm für neun Länder vorgesehen. Als Teil der deutschen Delegation durfte ich ab dem 27.11.2016 unser NIKI dort vertreten. Insgesamt kamen etwa 60 Jugendliche aus 9 verschiedenen Ländern zum Diskutieren, Debattieren und Ausprobieren zusammen. Der gerade schließende Weihnachtsmarkt stand für die allermeisten Anreisenden am ersten Abend an oberster Priorität - einen deutschen Glühwein wollte man sich nicht entgehen lassen. Die international zusammengestellte Zimmerverteilung und die Tagungssprache Englisch erlaubten es, uns schnell kennenzulernen und uns schon am Montag richtig zu Hause zu fühlen. Nach der Einführung in das Projekt, sahen wir uns einige Apokalypsefilme an und analysierten das Leben „danach“. Zum Abschluss des zweiten Tages organisierten wir den s.g. „international market“, welcher aus vielen kleiner aber auch größeren Ständen der einzelnen Nationen bestand, an welchen Spezialitäten des Landes bzw. der jeweiligen Region zum Probieren bereit standen. Eine Vielzahl an verschiedenen Leckereien an denen wir sicherlich den Rest der Woche hätten naschen können. Das bunte Programm führte uns Teilnehmer von der „heilen Welt“ bis an unsere Grenzen als es darum ging, einen neuen Kontinent zu errichten. Ein Simulationsspiel, welches speziell für diesen Zweck konzipiert war, half uns, diese Situation reell zu empfinden und echte Entscheidungen zu treffen.

Schockierend war, dass obwohl wir nur 4 Stunden spielten, wir in dieser Zeit es geschafft hatten unbewusst etwa 65 verschiedene Lügen zu erfinden bzw. Machtansprüche zu nutzen, die wir gar nicht hatten oder Autorität zu spielen, die uns nicht zustand… es war erstaunlich wie korrupt wir geworden waren! Ein weiteres Highlight war der s.o. „Escape room“ in dem es galt, innerhalb einer Zeit von etwa 1,5 Stunden als Team zusammen zu arbeiten und alle Rätsel zu lösen, um letztendlich aus dem Raum zu entkommen. Auch hier scheiterten alle Gruppen kläglich - es dauerte nicht lange und eine Person hatte sich durchgesetzt und ihre Meinung galt als richtig - ein Fehler, der allen Gruppen den Sieg kostete, da das Spiel keinen „Bestimmer“ vorsah und so nicht lösbar war. Natürlich wurden unsere Gedanken und Gefühle direkt nach unseren Erlebnissen in einem jeweils ausführlichen Debriefing aufgefangen und ausführlich bearbeitet und gemeinsam an Lösungsansätze gearbeitet. Als Schlusswort kann ich nur sagen, dass dieses Projekt zu einer meiner besten Erfahrungen zählt und ich unendlich froh bin, ein Teil davon gewesen zu sein. An dieser Stelle, möchte ich auch unserer Schule für Ihre großartige Unterstützung von mir und dieser Projekte danken.

Besuch im Europäischen Parlament am 24. Juni 2016

Der Leistungskurs Französisch 12 von Frau Metzel und der Grundkurs Französisch 12 von Herrn Schulz besuchten das Europaparlament in Strasbourg. Die SchülerInnen bekamen den Plenarsaal zu sehen, sowie eine Einführung in die Arbeit des Parlamentes.

Am Nachmittag ging es dann nach Strasbourg, wo das Münster, das Haus Kammerzell und die pittoreske Altstadt "La Petite France" auf dem Programm standen.