Unser Engagement - Der Mensch

Compassion Projekt Unterlagen

COMPASSION ist ein Projekt sozialen Lernens, das ursprünglich von einer Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz konzipiert und erprobt wurde. Inzwischen wird es an vielen konfessionellen und staatlichen Schulen durchgeführt.

Informationen zur Idee des Compassion Projektes

Informationsbrief für die Einrichtungen

Zwei Wochen tiefe menschliche Eindrücke erleben

Compassion-Projekt am Nikolaus-von-Weis-Gymnasium

Eltern, Schüler und Lehrer haben im Jahr 2014 dem dominikanischen Profil des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums einen weiteren Baustein hinzugefügt, das Compassion-Projekt. Im Jahr 2017 leisten die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klasse 9 im Mai ein verpflichtendes zweiwöchiges Praktikum in einer sozialen oder medizinischen Einrichtung ab. Der Name des Projekts, Compassion, steht für christliche Tugenden wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Der erste Einsatz erfolgte im Januar 2015 noch in der Jahrgangsstufe 11.

Ziel des Praktikums ist es, den Schülern sozial-ethische Haltungen wie Solidarität, Kommunikationsbereitschaft oder bürgerschaftliches Engagement mit auf den Weg zu geben. Solche Haltungen lassen sich nicht gesetzlich verordnen, aber jede Gesellschaft ist auf sie angewiesen. Das Praktikum dient ausdrücklich nicht dem Zweck der Berufsorientierung.

Mittlerweile verfügt die Schule über etliche Kontaktadressen in Speyer und Umgebung, insbesondere von bereits gewählten Praktikumsstätten und von Einrichtungen, die uns grundsätzlich Plätze zugesagt haben. Dies sind vorwiegend Krankenhäuser, Seniorenheime, Einrichtungen für Kinder, Beratungsstellen, soziale und karitative Einrichtungen. Ein Einsatz in einer gewöhnlichen Kindertagesstätte oder in einer allgemeinbildenden Schule erfolgt nur nach Rücksprache. Einen Einsatz in einer integrativen Kindertagesstätte oder in einer Sonderschule begrüßen wir dagegen ausdrücklich. Da die Begegnung mit Menschen im Fokus steht, kommt ein Tierheim nicht in Frage.

Die Jugendlichen machen im Praktikum eindrückliche Erfahrungen, aus denen heraus sich sozial-ethische Haltungen entwickeln sollen. Um dies zu fördern und um Überforderungen vorzubeugen, begleitet die Schule die Jugendlichen in jeder Phase – mit einem Intensivtag im Oktober, mit persönlichen Ansprechpartnern, mit einer gemeinsamen Nachbereitung. Im Vorfeld der Wahl der Einrichtung kann ein Schnuppertag hilfreich sein. Nach dem Praktikum dokumentieren die Jugendlichen ihre Tätigkeit in einem Erfahrungsbericht; die Teilnahme am Compassion-Praktikum wird in der Regel im Logbuch des Lernens vermerkt.